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Lotus Elise Exige

Lotus hat die Elise der ersten Generation 1996 auf den Markt gebracht. Der Sportwagen wurde nur knapp über 700kg und hatte einen 1.8 Liter Rover Motor mit 122 PS im Heck. Eine Ausstattung war praktisch nicht vorhanden, denn es hätte den Sportwagen schwerer gemacht und damit Fahrspaß gekostet. Die zweite Generation der Elise wurde 2001 vorgestellt. Der Motor blieb zunächst unverändert, so dass sich das Auto v.a. optisch veränderte. Mit der aggressiven Optik kam die Elise im neuen Jahrtausend an und musste sich optisch nun nicht mehr hinter anderen zum Teil deutlich teureren Sportwagen verstecken.

Ab 2004 zogen die Toyotamotoren im Heck der Elise ein. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Zeitgemäßer Komfort und Sicherheitsfeatures sorgten zwar auch für mehr Gewicht, allerdings wog und wiegt die Elise immer noch weniger als eine Tonne und da die Leistung auf bis zu 220PS stieg, blieben die Fahrleistungen entsprechend. Ab 2010 verkaufte Lotus das facelift Modell der Elise mit dem neuen Gesicht. Aber auch im Heck zogen moderne Motoren aus dem Haus Toyota ein. Neben der Elise gab und gibt es die Exige als Schwestermodell. Außerdem wird seit 2009 die Evora als GT mit 3,5l 6Zylindermotor zunächst als Sauger, dann aber nur noch als Kompressor Motor mit über 400PS angeboten.

Doch was nützen all die schönen Worte, wenn man diesen Traum britischer Ingenieurskunst auf vier Rädern nicht selbst erfahren kann?

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Opel Speedster

Opel bot den Roadster von März 2001 bis Juli 2005, dieser basierte auf der Lotus Elise und wurde im Werk Hethel hergstellt. Intern wurde dieser als Lotus Type 116 geführt unter Opel mit dem hier bekannten namen Speedster und der britischen Opel-Schwester Vauxhall als VX220.

 

Der Speedster wurde mit einem 2,0-2,2 Liter (108-147 kW) angeboten. Leider war die Nachfrage nicht wie erwartet und die Produktion wurde am 22.07 2005 nach nur 7.207 von geplanten 10.000 Exemplaren eingestellt.

Als letztes Fahrzeug lief ein Vauxhall VX 220 Turbo mit der Fahrgestellnummer 7998 vom Band. Als letzter Opel Speedster war es ein mandarinfarbenes Turbomodell mit der Fahrgestellnummer 7967. Die Differenz von 789 nicht genutzten Fahrgestellnummern ergab sich, dass nach dem Erscheinen des 2,0l Turbo fast keine 2,2L Sauger mehr gefragt waren.

 

Speedster 2.2

Am Anfang wurde als Sauger der Ecotec-Motor (Z22SE) mit 2198 cm³ verbaut und leistete 108kW (147 PS) und hat einen maximalen Drehmoment von 203 Nm. Der Motor war bekannt aus Zafira A, Vectra B und C und dem Astra G. Höchstgeschwindigkeit liegt bei 217 km/h.

Der Speedster hat eine sehr spartanische Innenausstatung, eigentlich wie die Lotus Elise und eine geringe Höhe von 111,7 cm. Beschleunigung von 0-100 km/h in 5,9 sek bei einem Leergewicht von 870kg. Die Zuladung betrug dabei 205kg max.

 

Speedster 2.0 Turbo

ab September 2003 gab es dann einen 2,0L Turbo (Z20LET) mit einem Hubraum von 1998 cm³ und 147 kW (200PS) und dem maximalen Drehmoment von 250 Nm. Dieser wurde ebenfalls bei den OPC Modellen des Zafira A und Astra G verbaut. Er beschleunigt von 0-100 km/h in 4,9 Sekunden bei einem Gewicht von 930kg. Die Höchstgeschwindigkeit betrug hier 243 km/h.

 

Die Insassen werden von einem integriertem Überrollbügel und der Fahrer durch einen Airbag im 32-cm-Momo-Lenkrad geschützt, einen Beifahrerairbag gibt es nicht.

Anmerkung: Am 1. Januar 2013 waren laut KBA noch 1090 Speedster 2.2 (Schlüsselnummer 419) und 350 Speedster Turbo (Schlüsselnummer 493) in Deutschland zugelassen.